Bischof em. Friedhelm Hofmann in St. Aurelia


Ein Segen für St. Aurelia

Altbischof Friedhelm im Gespräch mit Petronella Bausenwein und Klaus-Peter Menke.

Am 20. Februar durften wir uns über einen ganz besonderen Gast in unserem Alten- und Pflegeheim St. Aurelia freuen: den emeritierten Bischof von Würzburg und Köln, Friedhelm Hofmann. Gemeinsam mit unserem Zeller Gemeindepfarrer Dzikowicz hielt er einen ergreifenden Gottesdienst in unserer Hauskapelle und spendete allen seinen Segen.

 

 

 

 

 

 

Kaffeeklatsch mit dem Bischof

Altbischof Friedhelm begrüßt im Beisein von Petronella Bausenwein und Pfarrer Dzikowicz eine Bewohnerin von St. Aurelia.

Unsere Gründerin Petronella Bausenwein und Geschäftsführer Klaus-Peter Menke nahmen den hohen Besuch herzlich in Empfang und tauschten sich zunächst bei einer Tasse Kaffee im Roten Salon über unsere Häuser und die ersten Erfahrungen des Altbischofs in Franken aus. Er hatte sehr schnell die Ahnung, dass man hier auf Leute zugehen müsse, sagte er. Dieses Vorgehen hat er verinnerlicht und gab sich an dem Tag bei uns sehr nah allen Bewohnerinnen, Bewohnern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber. Im Gespräch über Theologie und das, was uns alle vereint, waren Frau Bausenwein und Bischof Friedhelm schnell einer Meinung: Das Wichtigste ist, in einem Gott Kraft zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

Rege Begeisterung

Das Interesse unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war so groß, dass die 50 Sitzplätze in unserer Kapelle nicht ausreichten und sich die Messe bis vor die Tür ausweitete. Pfarrer Dzikowicz gestaltete Liederhefte eigens für diesen Anlass. Es wurde mit solch einer Begeisterung gesungen, dass selbst Bischof em. Friedhelm ins Staunen kam. In seiner Predigt appellierte er an die Menschlichkeit in uns und erinnerte daran, wie wichtig es ist, dankbar zu sein. Das berührte vor allem uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deshalb gab es am Ende auch stehende Ovationen.

Altbischof Friedhelm und Pfarrer Dzikowicz bei der Messe.

 

Keiner bleibt vergessen

Altbischof Friedhelm spendet den Segen in den Zimmern einiger Bewohner und Bewohnerinnen.

Nach der Messe besuchte Altbischof Friedhelm noch all diejenigen auf ihren Zimmern, die nicht an der Messe teilnehmen konnten, es sich aber gewünscht hätten. Für jeden nahm er sich viel Zeit, um mit über ihr Leben und ihre Sorgen zu sprechen, mit ihnen zu lachen oder zu weinen. Es war bewegend zu sehen, was diese Begegnung bei unseren Bewohnerinnen und Bewohnern auslöste und welche Energien das bei vielen freisetzte. Eine Dame sprach in Anwesenheit des Altbischofs so viel und derart flüssig, wie sie es in den Monaten zuvor nicht getan hatte. Altbischof Friedhelm widmete sich auch den protestantischen Menschen, die auf ihn zukamen.

 

 

 

 

Gemeinsamer Ausklang

Zum Schluss kamen noch einmal all unsere Leitungskräfte mit Altbischof Friedhelm, Gemeindepfarrer Dzikowicz und dem evangelischen Zeller Pfarrer Fuchs zu einer frisch gedeckten Kaffeetafel zusammen. Mit bester Laune und viel Lachen ließen wir den Tag ausklingen – er hätte nicht schöner enden können.

 

Tagesausklang mit Kaffee und Kuchen in geselliger Runde.