Ihre Pflege – unsere Aufgabe


„Pflege so, wie du gerne gepflegt werden würdest!“

Wir sehen uns als große Familie und stellen die, die es am meisten brauchen an erste Stelle. Bei uns gestalten die Bewohnerinnen und Bewohner aktiv ihr Leben mit und genießen es in vollen Zügen.

An unseren Leitspruch halten sich nicht nur unsere Pflegekräfte; von der Küchenhilfe bis zur Geschäftsleitung gewährleisten wir mit fachlicher Expertise, Berufserfahrung und viel Herz und Menschlichkeit ein würdevolles Leben in all unseren Häusern.

Fast wie im Hotel

Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner erledigen und organisieren wir alle wesentlichen Dinge des täglichen Lebens: Die Wäsche wird gewaschen, die Zimmer gereinigt und wir servieren die Mahlzeiten im Speisesaal direkt an den Tisch – das alles neben der notwendigen pflegerischen Versorgung und Betreuung.

Pflege mit Konzept

Wir sehen alle unsere Bewohnerinnen und Bewohner als eigenständige Individuen und tun alles dafür, dass sie sich  als Mensch ernst genommen und gut aufgehoben fühlen. An oberster Stelle steht für uns, ein würdevolles Leben zu gewährleisten. Dazu setzen wir alles daran, das gesundheitliche Gleichgewicht unserer Bewohnerinnen und Bewohner durch professionelle Pflege intakt zu halten. Wir arbeiten nach dem Pflegebedürfnismodell von Prof. Monika Krohwinkel. Ziel ist es, die größtmögliche Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten und zusammen mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine aktivierende Pflege zu verrichten.
Das Pflegebedürfnismodell stellt die sogenannten AEDLs – Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des Lebens – in den Mittelpunkt.

Die AEDLs

  1. kommunizieren können
  2. sich bewegen können
  3. vitale Funktionen des Lebens aufrecht erhalten können
  4. essen und trinken können
  5. ausscheiden können
  6. sich pflegen können
  7. sich kleiden können
  8. ruhen, schlafen und sich entsopannen können
  9. sich beschäftigen, lernen und sich entwickeln können
  10. sich als Frau oder Mann verhalten können
  11. für eine sichere und fördernde Umgebung sorgen können
  12. soziale Beziehungen und Bereiche sichern und gestalten können
  13. mit existenziellen Erfahrungen des Lebens umgehen bzw. existenzfördernde Erfahrungen machen können

Dazu bildet sich unser Fachpersonal ständig durch Lehrgänge, Kurse etc. fort

 

Fürsorgliche und qualifizierte Pflege, aber wie?

Wir bieten unseren Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedene Arten der Pflege in unterschiedlicher Intensität an:

Bei uns Zuhause: Vollzeitpflege

 Vollstationäre Pflege in unseren Häusern bietet einen besonders geschützten Lebensrahmen., wenn Zuhause die Versorgung nicht mehr gewährleistet ist. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner leben dann fast wie in einem Hotel mit Vollpension; alles Wesentliche regeln wir für sie. Es gibt zu jeder Tageszeit vollwertige Mahlzeiten, die entweder im Speisesaal oder bei Bedarf im privaten Raum serviert werden. Unsere Küche stellt sich auf besondere Wünsche und Bedürfnisse gerne ein – für Menschen mit Schluckbeschwerden kreieren wir beispielsweise passierte Molekularkost, die einfach pürierten Brei geschmacklich und nährtechnisch um ein Vielfaches übertrifft. Wir regeln außerdem alle hauswirtschaftlichen Angelegenheiten, von der Wäsche bis zur Zimmerreinigung, und natürlich stehen wir für die individuelle pflegerische Versorgung und Betreuung bereit.
Pflegekräfte sind rund um die Uhr in unseren Häusern, tagsüber werden sie ergänzt durch Betreuungskräfte. Und doch haben alle Menschen bei uns ihr ganz eigenes Netzwerk durch den Kontakt zu den anderen und den vielen Gemeinschaftsorten; so können sie zwar jederzeit auf uns zurückgreifen, müssen es aber nicht.
Besuch ist uns natürlich willkommen. Wir integrieren Angehörige, die das wünschen, in den Tagesablauf und bieten außerdem die Möglichkeit, sich von uns in vielen Fragen beraten und unterstützen zu lassen.
Lesen Sie hier mehr über die Finanzierungsmöglichkeiten.

In vielen Situationen das Beste: Kurzzeitpflege

Was ist Kurzzeitpflege? – Die Definition

Wenn Sie einen Angehörigen zu Hause pflegen, dann kennen Sie diesen Fall bestimmt: Es kann Situationen geben, in denen der Pflegebedürftige vorübergehend nicht zuhause versorgt werden kann. Genau für diesen Fall sieht der Gesetzgeber die Möglichkeit einer Kurzzeitpflege vor:

Man spricht von Kurzzeitpflege, wenn eine pflegebedürftige Person für eine begrenzte Zeit einer vollstationären Pflege bedarf. Häufig ist das nach einem Krankenhausaufenthalt der Fall oder wenn die häusliche Pflege für eine bestimmte Zeit ausgesetzt werden muss oder soll.

Dauer der Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege ist auf eine Dauer von 56 Tage im Jahr beschränkt, für diese Zeit übernehmen die Pflegekassen die Kosten einer stationären Unterbringung. Die Kurzzeitpflege kann zusätzlich mit der Verhinderungspflege kombiniert werden. Was ist der Unterschied zwischen Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege? Im Gegensatz zur Verhinderungspflege ist eine Kurzzeitpflege zu Hause nicht möglich. Kurzzeitpflege kann laut Definition nur in einer entsprechenden Pflegeeinrichtung durchgeführt werden und ist zu Hause nicht möglich.

Starkes Team: Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege kombinieren

Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege können gekoppelt werden. Wenn Sie nicht die gesamten sechs Wochen der Verhinderungspflege aufgebraucht haben, können Sie die verbleibende Zeit für eine Ausdehnung der Kurzzeitpflege umlagern. Die Kurzzeitpflege können Sie mit solchen Restkontingenten auf bis zu acht Wochen ausweiten, so dass Ihnen für die verlängerte Pflege 3.224 Euro zur Verfügung stehen.

Im Umkehrschluss können ungenutzte Kurzzeit-Pflegezeiten auch für Verhinderungspflege verwendet werden. Allerdings kann hier nur der halbe Betrag aus der Kurzzeitpflege angesetzt werden. Es gibt sich also ein Höchstbetrag von 2.418 Euro. Zusammengefasst: Es lohnt sich, diese beiden Formen der Pflege zu kombinieren!

Wir als Alten- und Pflegeheim haben dafür einen Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen abgeschlossen, sodass die Kosten auch tatsächlich übernommen werden können.

Lesen Sie hier mehr über die Finanzierungsmöglichkeiten der Kurzzeitpflege.

 

Zu speziellen Anlässen: Verhinderungspflege

Auch älteren Menschen, die Zuhause gepflegt werden, tut hin und wieder Veränderung gut und pflegende Angehörige können einfach manchmal nicht da sein – wenn sie in den Urlaub fahren zum Beispiel. Eine solche „Verhinderung“ muss nicht nachgewiesen oder begründet werden. Oft ist es auch für die zu pflegenden Personen wie in kleiner Urlaub, wenn sie für ein paar Tage oder Wochen zu uns kommen.
Lesen Sie hier mehr über die Finanzierungsmöglichkeiten der Verhinderungspflege.
Insgesamt können sechs Wochen Verhinderungspflege im Jahr in Anspruch genommen werden.
Beachten Sie bitte, dass Kurzzeit- und Verhinderungspflegezeiten in Wechselwirkung zueinanderstehen, d. h. nicht aufgebrauchte Zeiten der einen können auf die andere angerechnet werden. Fragen Sie doch am besten für Ihren individuellen Fall bei uns direkt nach.

Wir sind für Sie da: Sozialdienst

Claudia Hahne-Ebert (Dipl. Soz.-Päd. FH) berät Sie gerne in allen Angelegenheiten und zu allen Formalitäten. Sie steht außerdem beim Ausfüllen der Formulare zur Seite. Wenn Sie wollen, können Sie auch all unsere drei Häuser, St. Aurelia und Mein Blick in Zell sowie St. Aurelia in Thüngersheim, mit ihr besichtigen.
Dieses Angebot richtet sich an interessierte potenzielle Bewohnerinnen und Bewohner, an ihre Angehörigen und an Betreuungspersonen.

Um Berufstätigen die Kontaktaufnahme mit unserem Sozialdienst zu erleichtern, haben wir folgende Beratungszeiten eingerichtet:
Sonntag, 11 bis 18 Uhr
sowie nach Vereinbarung.

Durch zusätzliche Betreuungskräfte fest verankert in unserer Gemeinschaft

Betreuungsassistentinnen und -assistenten sind für die psychosozialen Belange unserer Bewohnerinnen und Bewohner zuständig. Ihre Aufgabe ist es (nach § 43b SGB XI) u. a., in enger Kooperation mit den Pflegekräften bei alltäglichen Aktivitäten wie Spaziergängen, Gesellschaftsspielen, Lesen, Basteln usw. zu begleiten und zu unterstützen. Das und noch viel mehr leisten unsere Betreuungskräfte schon seit Jahren und gestalten damit das Leben in unseren Häusern noch bunter und abwechslungsreicher (lesen Sie hier mehr über das Leben bei uns).

Bis zum Schluss in guten Händen: Unser Hospizbüro

Hospitium ist lateinisch und heißt Herberge. Genau die bieten wir alten Menschen in ihren letzten Lebensphasen – ein liebevolles umsorgtes Umfeld mit professioneller Betreuung.
Katja Schrenk (Dipl. Soz.-Päd. FH) koordiniert in unserem eigens eingerichteten Hospizbüro die palliative Betreuung. Neben ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung hat sie sich Katja Schrenk mit „Palliative Care“ speziell für die Sterbebegleitung ausbilden lassen.
Sie schult hausintern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kooperiert eng mit Hospizhelferinnen des Malteser Hospizvereins und natürlich mit den Angehörigen. Nach dem Tod können sich auch diese zur Trauerbewältigung an das Hospizbüro wenden.
Palliative Begleitung heißt konkret, dass wir die Bedürfnisse der Menschen in den letzten zwei Lebensphasen, der Terminal- und Finalphase, erkennen und sie berücksichtigen. Damit ermöglichen wir ihnen ein würdevolles und ansprechendes Leben bis zum Schluss.